Kosmetische Akne / Hautunreinheiten

Akne ist eine der meist verbreiteten Hauterkrankungen.

Sie tritt in der Regel bei ca. 80% der Bevölkerung im Alter von 11 bis 30 Jahren auf. Die Pathophysiologie der Akne ist nicht ganz klar, gleichzeitig besteht aber ein Konsens darüber, dass bei dieser Erkrankung verschiedene Faktoren zusammen wirken, u.a. Hormone, Störungen der Talgdrüsenproduktion (Seborrhö), follikuläre Hyperkeratose und eine verstärkte mikrobielle Besiedlung der Haut (vor allem durch Propionibacterium acnes).

Folgende drei Entwicklungsschritte der Akne sind gut dokumentiert:

Schritt 1:
Talgdrüsen-Stimulation durch Androgene (Sexualhormone) mit Entwicklung einer Seborrhö

Schritt 2:
Übermäßige Ablösung der Epithelzellen von der Follikelwand führt zur Bildung von Mikrokomedonen, welche sich anschließend zu sichtbaren Komedonen weiter entwickeln.

Schritt 3:
Vermehrung von Propionibacterium acnes in den obstruktiven Follikeln, was zur Bildung von entzündlichen Läsionen (Papeln, Pusteln oder Zysten) führt.

Klassische Akne-Behandlungen beinhalten neben einer kosmetischen Ausreinigung auch Anwendungen mit Salicylsäure, Vitamin A (Retinol), Isotretinionen (Accutane) oder verschiedenen Antibiotika. Oft können nach solchen Behandlungen jedoch viele Nebenwirkungen (wie z.B. Hautirritationen, Erytheme, Photosensibilisierung, Depressionen usw.) auftreten. Die Anwendung von Antibiotika ist zwar in der Praxis sehr verbreitet, birgt allerdings das Problem, dass mit der Zeit immer resistentere P. acnes Stämme entstehen.


Grundsätzlich existieren zwei moderne Theorien,
die eine Grundlage für eine effektive Akne-Therapie bilden können:

Theorie 1:
Wirkung auf die durch P.acnes Bakterien produzierten endogenen Porphyrine, die als Sensibilisatoren freie Radikale und phototoxische Substanzen produzieren und so die Zellen im Zielgewebe angreifen und beschädigen können.

Theorie 2:
Wirkung auf die Matrix Metalloproteinasen (MMP), welche von verschiedenen Zellen produziert werden und sich negativ auf den "reparierenden" Kollagen-Neuaufbau an den betroffenen Stellen auswirken können. Wird ihre Konzentration nicht gesenkt, bleibt die Akne-Haut wegen des schnellen Kollagen-Abbaus unvollendet und es können typische Akne-Narben entstehen.


Behandlungsmethoden von Wellcomet®

Die LDM® Technologie von Wellcomet® kann die MMPs-Aktivität im Gewebe erheblich modifizieren. Eine Kombination von chemischen MMP-Inhibitoren (z.B. von hochdosierten Vitamin A-Präparaten) mit LDM® sollte dabei eine synergetische Wirkung zeigen. Diese sollte durch eine Depot-Bildung aus MMP-Inhibitoren unter der Haut nach der Phonophorese zustande kommen. Die langsame Freigabe der Inhibitoren aus diesem Depot kann für eine Verlängerung ihrer Wirkung sorgen.

Diese Methode kann nicht nur zur effektiven Aknebehandlung, sondern auch zur Aknenarbenprophylaxe eingesetzt werden. In einer durchgeführten Pilotstudie von Wellcomet® wurde gezeigt, dass nach einer Behandlungsserie (je nach Aknezustand zwischen 12 und 16 Behandlungen) die Anzahl neugebildeter Papeln um 70-80% reduziert werden konnte. Im darauf folgenden Follow-up von bis zu 14 Monaten wurde keine Aknenarbenbildung beobachtet. Dabei wurden auch keine Nebenwirkungen festgestellt. Somit gehört diese Methode zu einer der sichersten und effektivsten unter den Anti-Akne Behandlungen.


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